DoG Mock Draft 2020 – 1.0

1 – Cincinnati Bengals
Joe Burrow / QB / LSU
Sollten die Bengals hier eine andere Wahl treffen, dann verändert sich die Dynamik der ersten Draft-Runde vollständig. Am Ende entscheidet sich Cincinnati aber für den neuen Franchise-QB mit Namen Burrow. Keine Überraschung.

2 – Washington Redskins
Chase Young / EDGE / Ohio State
Spekulationen, wonach Washington über QB Tua Tagovailoa nachdenkt, sind nachvollziehbar. Mit dem besten Spieler im Draft, dem in allen Bereichen hochtalentierten Young könnten die Redskins ihre Defensive Line deutlich verbessern und tun dies schließlich auch.

3 – Detroit Lions > TRADE > Miami Dolphins
Tua Tagovailoa / QB / Alabama
Die Lions werden eine Menge Anrufe erhalten. Viele Teams dürften Interesse haben, nach oben zu traden. Miami tut genau das und unterbreitet das bessere Angebot als beispielsweise die Chargers, um sich Tua zu sichern – wenn die weiteren medizinischen Reports zu ihm nach der Hüft-OP positiv sind.

4 – New York Giants
Mekhi Becton / OL / Louisville
357 Pfund Glanzvorstellung beim Scouting Combine haben seinen Draft-Stock noch einmal hochgejagt. Die G-Men haben an Position vier zwar viele Optionen und Nöte, doch mehr (und bessere) Protection für QB Daniel Jones ist die sinnvollste Entscheidung.

5 – Miami Dolphins > TRADE > Detroit Lions
Isaiah Simmons / LB / Clemson
Seine Athletik, sein Speed und seine Größe machen ihn auf Anhieb zu einem dominanten Defender in der NFL. Und das ist genau das, was die Lions in ihm sehen, die im Pick-Swap mit Miami einen weiteren hohen Draft-Pick (Second-Rounder?) erhalten.

6 – Los Angeles Chargers
Justin Herbert / QB / Oregon
Unabhängig von den Entwicklungen in der Free Agency gehen die Chargers mit dem athletischen Quarterback mit dem präzisen Wurfarm. Herberts Auftritt beim Combine hat ihm mit Blick auf den Draft geholfen. Sollte L.A. sich einen Veteranen angeln, kann der ehemalige Ducks-Spielmacher in Ruhe reifen.

7 – Carolina Panthers
Derrick Brown / DT / Auburn
Der neue Headcoach Matt Rhule möchte eine neue dominante Defense aufbauen. Dazu braucht es Säulen. Der Senior aus Auburn ist der beste Defensive Tackle im Draft und als solche in der Lage, über Jahre ein „Centerpiece“ in der Panthers-Line zu sein.

8 – Arizona Cardinals
CeeDee Lamb / WR / Oklahoma
So gut die Klasse der WR 2020 auch ist, dieser Pick wird eine kleine Überraschung. Headcoach Kliff Kingsbury muss Quarterback Kyler Murray mehr Talent an die Seite stellen. Mit Lamb sichern sich die Cardinals einen explosiven Playmaker.

9 – Jacksonville Jaguars
Jeff Okudah / CB / Ohio State
Sollte der Top-Cornerback der Draft-Klasse noch auf dem Board sein, schlagen die Jaguars hier zu. Jalen Ramsey ging bereits in der vergangenen Saison weg, nun ist auch die Zeit von A.J. Bouye in Jacksonville vorbei. Okudah ist ein guter Ersatz.

10 – Cleveland Browns
Tristan Wirfs / OL / Iowa
Beweglich, explosiv, agil – gemeinsam mit Mekhi Becton und Jedrick Wills (Alabama) gehört Wirfs zu den Top 3 der O-Liner. Cleveland muss QB Baker Mayfield besser beschützen, der ehemalige Hawkeye ist perfekt für diesen Job.

11 – New York Jets
Jedrick Wills / OL / Alabama
Vor allem auf der rechten Seite der Offensive Line haben die Jets Handlungsbedarf – und genau dort hat Wills bei den Crimson Tide gespielt. Sollte New York hier nicht die Line verstärken, kann der Pick eigentlich nur ein Cornerback sein.

12 – Las Vegas Raiders
Jerry Jeudy / WR / Alabama
Hervorragender Route-Runner, gute Body-Control und ausgezeichnetes Spielverständnis – die Raiders müssen ihre Offensive verbessern. Wer auch immer der Spielmacher in Woche 1 sein wird – die Spekulationen über Derek Carr bleiben – erhält mit Jeudy einen Top-Receiver.

13 – Indianapolis Colts
Jordan Love / QB / Utah State
Einer der Gewinner des Combine in Indianapolis. Und genau da könnte er landen, wenn die Colts ihm die entsprechende Zeit geben wollen, vielleicht hinter einem Veteranen. Love hat die nötige Athletik und einen starken Arm. Muss sich in puncto Entscheidungen auf dem Feld noch verbessern.

14 – Tampa Bay Buccaneers > TRADE > Buffalo Bills
Henry Ruggs III / WR / Alabama
Lamb und Jeudy sind nicht mehr verfügbar, da gehen die Bills hoch, um sich den schnellen Ruggs zu schnappen. Der ist vor allem an der Line of scrimmage und nach dem Catch explosiv. Erinnert an Tyreek Hill. Buffalo braucht Playmaker wie ihn.

15 – Denver Broncos
C.J. Henderson / CB / Florida
Fragezeichen in Bezug auf den ehemaligen Gator ist die Fähigkeit beim Tackling. Ansonsten ist der athletische Cornerback, der sehr über seine Physis kommt, ein Top-Prospect. Denver greift hier zu, trotz des Trades für A.J. Bouye.

16 – Atlanta Falcons
Javon Kinlaw / DT / South Carolina
Viele Mock-Drafts haben den Defensive Tackle weiter oben auf der Liste. Seine Schwäche ist das (noch) bescheidene Arsenal an Moves, um die Gegenspieler zu kontrollieren. Andererseits ist sein Potenzial nach oben riesig.

17 – Dallas Cowboys
Justin Jefferson / WR / LSU
Besonders stark, wenn es darum geht, Distanz zwischen sich und den Verteidiger zu legen. Ob Dallas sich nun mit Wide Receiver Amari Cooper einig wird oder nicht – der ehemalige Mitspieler von Joe Burrow tut den Cowboys in jedem Fall gut.

18 – Miami Dolphins (via PIT)
Andrew Thomas / OT / Georgia
Der eine oder andere Experte sieht den umsichtig spielenden Offense Liner eher als Guard, doch wenn er sich in bestimmten Bereichen verbessert, sollte eine Karriere als Tackle sicher sein. Sehr stark als Run-Blocker.

19 – Las Vegas Raiders (via CHI)
Kenneth Murray / LB / Oklahoma
Speed und Athletik in der Mitte der Defense? Können die Raiders gebrauchen. Murrays Vorzüge liegen unter anderem in der Coverage gegen Runningbacks und beim Blitz. Eher Outside-Linebacker als einer für die Mitte.

20 – Jacksonville Jaguars (via LAR)
K’Lavon Chaisson / EDGE / LSU
Agiert als Pass-Rusher mehr über die Kraft und die Geschwindigkeit als über die Technik. Auch mit ihrem zweiten First-Rounder setzen die Jaguars auf einen Verteidiger, um ihre Defense wieder stark zu machen.

21 – Philadelphia Eagles
Trevon Diggs / CB / Alabama
Der Bruder von Vikings-Receiver Stefon wäre die ideale Wahl für die Eagles, um der zuletzt schlechten Secondary einen neuen Impuls zu geben. Ein weiterer Kandidat für Philly wäre an dieser Stelle auch A.J. Terrell (Clemson).

22 – Buffalo Bills > TRADE > Tampa Bay Buccaneers
Yetur Gross-Matos / EDGE / Penn State
Schnelle Hände und gute Moves machen ihn zu einem First-Round-Pick. Verbesserungspotenzial gibt es in jedem Fall gegen den Run, doch Tampa Bay sieht die Entwicklungsmöglichkeiten. Gross-Matos muss aber noch an Power zulegen.

23 – New England Patriots > TRADE > Green Bay Packers
Denzel Mims / WR / Baylor
Ein Move, der nicht vollständig überraschen würde. New England traded gerne nach unten, die Packers haben einen guten Wide Receiver mit ganz oben auf der To-do-Liste. Und bevor die Saints oder die Dolphins einen der Combine-Gewinner holen, ist Green Bay zur Stelle.

24 – New Orleans Saints
Brandon Aiyuk / WR / Arizona State
Aggressiver Stil, effizient und effektiv – als Partner von Michael Thomas bekommt Drew Brees noch einmal einen neuen Wide Receiver an die Seite. Aiyuks Draft-Stock ging zuletzt klar nach oben und sein Potenzial scheint immens.

25 – Minnesota Vikings
A.J. Terrell / CB / Clemson
Kann so ziemlich jede Art von Coverage spielen. Im Title Game der NCAA gegen LSU sah er nicht so gut aus, doch Terrell könnte vom Start weg ein Nummer-Zwei-Corner sein. Und die Vikings benötigen in der Secondary dringend Hilfe.

26 – Miami Dolphins (via HOU)
D’Andre Swift / RB / Georgia
Zu den großen Stärken des mit Josh Jacobs vergleichbaren Runningbacks gehören seine Geduld bis sich die Lücke auftut, seine Übersicht und Schnelligkeit. Swift ist der Beste seiner Position im Draft. Ist er noch auf dem Board, ist er hier ein Muss für Miami.

27 – Seattle Seahawks > TRADE > Kansas City Chiefs
Jonathan Taylor / RB / Wisconsin
Seine physische Stärke und sein Speed machen den Runningback zum First-Round-Pick. Auch als Passempfänger bei Screens effektiv. Der amtierende Champion polstert sein Backfield nach dem Trade mit Seattle mit Taylor.

28 – Baltimore Ravens
Patrick Queen / LB / LSU
Die Ravens setzen ihre Prioritäten im Draft in der Defensive. Queen kann das Laufspiel des Gegners hervorragend lesen, hat aber gleichermaßen gegen den Pass Qualitäten und sollte entsprechenden Impact bei allen drei Downs haben.

29 – Tennessee Titans
Austin Jackson / OT / USC
Der ehemalige Trojan hat ein paar Probleme gegen den Bull-Rush, dafür überzeugt er mit Schnelligkeit in der Pass-Protection, Größe und Athletik. Tennessee bekommt einen Day-One-Starter, der dennoch viel Luft nach oben hat.

30 – Green Bay Packers > TRADE > New England Patriots
Jacob Eason / QB / Washington
So etwas wie die große Unbekannte unter den Quarterbacks der Klasse von 2020. Physis und Wurfarm sind da, doch nicht immer agiert Eason konstant. Für die Patriots könnte er trotzdem das Wagnis wert sein. Das Talent ist da.

31 – San Francisco 49ers
Xavier McKinney / S / Alabama
Der NFC-Champion hat nur diesen einen Pick in den ersten vier Runden. Ein Trade nach unten, um sich vielleicht einen Zweit- und/oder Drittrunden-Pick zu sichern, erscheint nicht unwahrscheinlich. McKinney ist vielseitig einsetzbar und könnte im Fall, dass die Niners den Pick behalten, ein Steal werden.

32 – Kansas City Chiefs > TRADE > Seattle Seahawks
Ross Blacklock / DT / TCU
Mit seiner Dynamik und Technik im Pass-Rush gehört Blacklock zu den Top-Linemen im Draft. Sein Skill-Set ist herausragend, Zweifel gibt es in Bezug auf seine Beständigkeit. Seattle könnte hier vielleicht auch einen Cornerback wie Essang Bassey (Wake Forest) oder A.J. Epenesa (Iowa) wählen.

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