Delay of game – Mock Draft 1.0 (2021)

1 – Jacksonville Jaguars
Trevor Lawrence / QB / Clemson
Die Jaguars erfüllen die Erwartungen ihrer Fan-Base sowie der Experten und ziehen einen Franchise-Quarterback an Land. Lawrence ist ein großer und athletischer Spielmacher, der seine Würfe äußerst präzise platziert und durch seine Fähigkeit, gute Entscheidungen zu treffen, überzeugt. Ein Day-One-Starter.

2 – New York Jets
Zach Wilson / QB / BYU
Was passiert mit Sam Darnold? Haben die Jets gute Karten auf einen Trade für Deshaun Watson? Sollten die New Yorker den Top-Quarterback der Texans verpflichten können, wäre dieser Pick zweifellos am Draft-Day nicht mehr ihrer. Steht das QB-Karussell bis dahin (vorwiegend) still, entscheiden sich die Jets für den dynamischen Wilson anstatt für Justin Fields.

3 – Miami Dolphins (via HOU)
Ja’Marr Chase / WR / LSU
Ist Tua Tagovailoa „the man“ für die Fins? Oder ist Miami am Ende „all-in“ bei den Deshaun-Watson-Sweepstakes? Gehen wir an dieser Stelle mal davon aus, dass die Dolphins weiterhin auf Tua setzen. Dann braucht der Quarterback mehr Power auf der WR-Position. Chase ist explosiv, physisch enorm stark, gewinnt viele 50-50-Duelle und ist vor allem nach dem Catch gefährlich.

4 – Atlanta Falcons
Justin Fields / QB / Ohio State
Spielmacher Matt Ryan ist in die letzte Phase seiner Karriere eingetreten. Früher oder später wird der neue Head Coach Arthur Smith einem neuen Signal Caller das Vertrauen schenken. Der in Georgia geborene Fields bringt einen starken Arm und eine beeindruckende Athletik mit, die ihm auch im Run Game Vorteile verschafft.

5 – Cincinnati Bengals
Penei Sewell / OT / Oregon
In seiner Rookie-Saison musste QB Joe Burrow viel aushalten – und diese verletzungsbedingt frühzeitig beenden. Für Cincinnati gilt es, den Franchise-Quarterback besser zu beschützen. Sewell ist der beste Offenive Lineman im Draft. Er bringt schnelle Füße und gute Hände mit. Obwohl er nicht der beste Blocker ist, spricht sein Upside für ihn.

6 – Philadelphia Eagles
Jaylen Waddle / WR / Alabama
Cornerback, Tight End oder doch etwas anderes? Philadelphia hat Baustellen auf diversen Positionen, insbesondere auch in der Offense. Für den einen oder anderen überraschend picken die Eagles den unfassbar flinken und in seiner Beschleunigung überragenden Waddle und nicht etwa dessen College-Teammate DeVonta Smith.

7 – Detroit Lions
Micah Parsons / LB / Penn State
Ein Wide Receiver ergäbe mit diesem Pick absolut Sinn. Doch gerade im Zentrum der Defense besteht in Detroit dringend Handlungsbedarf. So fällt die Wahl auf Parsons, den Top-Linebacker der Klasse von 2021, der seine Stärken an der Line of Scrimmage hat. Steigern muss er sich bei den Zone Reads.

8 – Carolina Panthers
Trey Lance / QB / North Dakota State
Der vierte QB-Pick in den Top-Ten. Ganz egal, ob Carolina erst einmal weiter auf Teddy Bridgewater setzt, die potenzielle Long-Term-Solution ist Lance – sofern hier nicht doch etwas in Richtung Deshaun Watson passiert. Lance braucht noch Zeit, aber seine Präsenz in der Pocket und sein Overall-Skillset sind vielversprechend.

9 – Denver Broncos
Caleb Farley / CB / Virginia Tech
Head Coach Vic Fangio erhält den dringend gesuchten Playmaker in der Secondary. Farley kann den gegnerischen Receivern das Leben schon an der Line of Scrimmage schwer machen. Gut gegen Double Moves und beim Antizipieren des Balles. Er bringt alles mit, um ein Nummer-Eins-Cornerback zu sein.

10 – Dallas Cowboys
Rashawn Slater / OT / Northwestern
Frisches Blut für die O-Line oder die notwendige Verstärkung in der Secondary? Dallas wird mit dem zehnten Pick gute Optionen für beide Richtungen vorfinden und sich dann für Ersteres entscheiden. Slater ist nicht der größte Lineman, doch seine positiven Attribute, unter anderem im Run Game, machen ihn zu einem Value-Pick.

11 – New York Giants
DeVonta Smith / WR / Alabama
Wenn er noch auf dem Board ist, warum nicht? Der Heisman-Trophy-Gewinner ist in vielen Mock Drafts ein Top-Ten-Pick, fällt in diesem hier aber durch die Team Needs und die leichten Vorteile von Chase und Waddle den Giants in die Arme. Die erhalten einen pfeilschnellen, präzisen Route-Runner mit großem Potenzial. Ein Edge-Rusher wäre für die G-Men aber eine ebenso logische Wahl.

12 – San Francisco 49ers
Patrick Surtain II / CB / Alabama
Wer seine Ausbildung bei Nick Saban genossen hat, der verfügt über die Möglichkeiten, vom Start weg Erfolg in der NFL zu haben. Das gilt auch für Surtain, der das Gesicht eine möglicherweise stark veränderten Secondary in San Francisco werden könnte. Größe, Speed und gute Tackling-Fähigkeiten gehören zu Surtains Stärken.

13 – Los Angeles Chargers
Kyle Pitts / TE / Florida
Wer sich die Skills des besten Tight Ends der Draft-Klasse anschaut, der dürfte Pitts zurecht in den Top-Ten erwarten. Doch was, wenn er derjenige ist, der fällt und fällt? Dann lachen die Chargers sich einen Ast ab und schnappen sich den in allen Bereichen vielversprechenden Ex-Gator. Eine Offense mit Justin Herbert, Keenan Allen und Pitts? Möchte ich sehen. . .

14 – Minnesota Vikings
Gregory Rousseau / EDGE / Miami
Vom schön-heißen Florida ins schön-kalte Minnesota – bei den Vikings stehen Pass Rusher ganz oben auf dem Wunschzettel. Oder sollten es zumindest. Rousseau besticht durch exzellente Hände und einen guten Instinkt. Noch nicht fertig entwickelt, aber ein harter Arbeiter, der alle Voraussetzungen mitbringt.

15 – New England Patriots
Jeremiah Owusu-Koramoah / LB / Notre Dame
Quarterback, Tight End oder Defense? New England braucht mal wieder einen guten Draft. Unterstützung auf der Linebacker-Position wäre keine schlechte Entscheidung von Mastermind Bill Belichick. Aber der Pick der Patriots kann hier alles sein. Traden sie hoch? Möglich. Ebenso, wie nach unten. Für Owusu-Koramoah, der in Notre Dame unter anderem auch Slot-Corner spielte, spricht seine Vielseitigkeit.

16 – Arizona Cardinals
Trevon Moehrig / S / TCU
Für einige Experten ein „Dark Horse“, doch zuletzt mehr und mehr in den Mock Drafts genannt. Viele gute Safeties, die sowohl Free- als auch Strong Safety spielen können, gibt es dieses Jahr nicht. Moehrig könnte der Gegenpart zu Budda Baker werden. Er ist vielseitig und bringt gute Instinkte mit.

17 – Las Vegas Raiders
Jaycee Horn / CB / South Carolina
Die Raiders suchen auf fast jeder Defensiv-Position Verstärkung. Mit Horn bekommt Las Vegas einen großen Cornerback, der das physische Spiel liebt, aber hin und wieder aufpassen muss, dass er nicht zu viel mit den Händen arbeitet und so Strafen zieht. Stellt er das ab, wird er zu einem sehr guten CB in der NFL.

18 – Miami Dolphins
Najee Harris / RB / Alabama
Geduldig warten, bis sich die Lücke auftut und seine physischen Vorteil nutzen – das ist Harris, der in Miami eine Re-Union mit Tua feiern könnte. Als gute Passempfänger aus dem Backfield heraus könnte er bei den Dolphins ein wertvoller Baustein in der Offensive werden.

19 – Washington Football Team
Mac Jones / QB / Alabama
Der fünfte QB in Runde eins und ein weiterer Prospect der Crimson Tide. Washington sucht nach dem Abschied von Alex Smith einen Spielmacher für die Zukunft und könnte ihn in Jones finden. Dessen Athletik ist zwar allenfalls durchschnittlich, aber er agiert effizient und geduldig.

20 – Chicago Bears
Kadarius Toney / WR / Florida
Unabhängig davon, ob WR Allen Robinson bleibt oder geht, sollten die Bears auf dieser Position nachlegen und sich breiter aufstellen. Toney ist ein explosiver Receiver, der noch Entwicklungsmöglichkeiten mitbringt. Wäre auch im Return Game eine echte Hilfe für Chicago.

21 – Indianapolis Colts
Kwity Paye / EDGE / Michigan
Wer ersetzt Anthony Castonzo als Left Tackle? Die Antwort könnten die Colts im Draft finden, aber ein frischer Pass Rusher täte dem Team ebenso gut. Paye kann auch innen in der D-Line eingesetzt werden und darf als „Rohdiamant“ angesehen werden, der noch ein bisschen geschliffen werden muss.

22 – Tennessee Titans
Jaelan Phillips / EDGE / Miami
Kaum ein Team hat in 2020 so wenig Druck auf die gegnerischen Quarterbacks ausgeübt wie die Titans. Das soll sich ändern. Phillips zeichnet sich durch Explosivität und gute Beweglichkeit aus. Seine Verletzungshistorie könnte einige Teams abhalten, aber Tennessee greift hier zu.

23 – New York Jets (via SEA)
Travis Etienne / RB / Clemson
Achtung, die Jets sind im Draft immer für Überraschungen gut. Viele rechnen beim ursprünglichen Seahawks-Pick mit einem RB – ich auch. Etienne ist, wenn er einmal freie Wiese vor sich sieht, kaum einzufangen. Er kann Tackle brechen, hat aber keine überragende Feldübersicht.

24 – Pittsburgh Steelers
Alijah Vera-Tucker / G / USC
Einen Center-Ersatz für Maurkice Pouncey finden die Steelers in Runde eins nicht, aber einen Guard, der die O-Line verjüngt und QB Ben Roethlisberger mehr Protection gibt. Vera-Tucker ist nicht der dynamischste Athlet, doch er gerät selten in Bedrängnis. Ein Day-One-Starter.

25 – Jacksonville Jagaurs (via LAR) > TRADE > Chiefs
Joe Tryon / EDGE / Washington
Der Super Bowl gegen die Buccaneers hat gezeigt: Kansas City könnte zusätzliche Power im Pass Rush gebrauchen. Hier geht GM Brett Veach ein paar Plätze nach oben und sichert seinem Team Tryon. Der kommt vor allem über seine Power und nicht primär über den Speed. Ein Pass Rusher, der früh großen Impact haben könnte.

26 – Cleveland Browns
Zaven Collins / LB / Tulsa
Die Defense der Browns ist gut – auf der Linebacker-Position gibt es aber noch Bedarf. Collins‘ Stärken liegen in der Pass Coverage und seiner Athletik. Auch mit seinen Tackles konnte er im College Pluspunkte sammeln. Ein Linebacker, der in Cleveland sofort Starter wäre und die Defense der Browns entsprechend verstärkt.

27 – Baltimore Ravens
Jayson Oweh / EDGE / Penn State
Bei den Ravens sollte auch ein Wide Receiver auf dem oberen Drittel des Draft-Zettels stehen. Doch falls Baltimore nicht nach oben traded, um Toney oder sogar einen anderen der Top-WR an Land zu ziehen, ist Oweh hier ein logischer Pick. Der Pass Rusher muss noch eine Menge lernen, bringt aber verlockendes Talent mit.

28 – New Orleans Saints
Greg Newsome II / CB / Northwestern
Um weiteren Cap Space einzusparen, dürften in New Orleans auch Cornerbacks zu den Streichkandidaten zählen. Daher ergäbe Newsome mit dem First-Round-Pick durchaus Sinn. Der ist groß, agil und antizipiert überdurchschnittlich gut – auch gegen den Lauf. Newsome sollte schnell zu einem verlässlichen Starter in der NFL reifen.

29 – Green Bay Packers
Teven Jenkins / OT / Oklahoma State
Kommt endlich der zweite gute WR neben Davante Adams? Noch wichtiger dürfte die Stabilisierung der Offensive Line sein. Green Bay findet Verstärkung in Jenkins, der sowohl als Tackle als auch inside spielen kann. Er bringt starke Hände mit und kann gegnerische Linemen förmlich abprallen lassen. Manchmal agiert er zu aggressiv.

30 – Buffalo Bills
Levi Onwuzurike / DT / Washington
Wenn Buffalo keinen Cornerback auswählt, dann dürfte hier ein D-Lineman die Wahl sein. Onwuzurike besticht nicht vordergründig durch auffällige Stats beim Pass Rush, hat aber einen schnellen ersten Schritt für einen Spieler seiner Größe und bringt alle Anlagen mit, um die Schwächen in seinem Spiel noch auszumerzen.

31 – Kansas City Chiefs > TRADE > Jaguars
Rashod Bateman / WR / MinnesotaKeelan Cole, Chris Conley und Dede Westbrook sind allesamt Free Agents. Warum dann dem neuen Franchise-Quarterback nicht einen neuen WR an die Seite stellen? Jacksonville bekommt durch den Trade mit den Chiefs einen zusätzlichen Late-Round-Pick und wählt Bateman, der noch Luft nach oben hat, aber sicherlich ein Quality-Starter in der NFL wird.

32 – Tampa Bay Buccaneers > TRADE > Bengals
Kelvin Joseph / CB / KentuckyDer Champion geht von Position 32 auf 38 und die Bengals entscheiden sich mit ihrem dann zweiten First-Round-Pick für Joseph, der über enorme Entwicklungsmöglichkeiten verfügt. Wenn er mehr Konstanz in seiner Performances bekommt, findet Cincinnati hier einen künftigen Top-Cornerback. Einen Shot ist Joseph allemal wert.

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